Reflexive und pronominale Verben
Grammatik-Podcast
Kurz erklärt
Pronominale Verben stehen im Infinitiv mit se, zum Beispiel se laver oder s’appeler. Das Reflexivpronomen bezieht sich auf das Subjekt und wird an die Person angepasst. Es steht direkt vor dem konjugierten Verb. Bei manchen Verben zeigt es, dass jemand etwas mit sich selbst macht; bei anderen gehört es fest zum Verb.
Bildung
Subjekt + me/m’ | te/t’ | se/s’ | nous | vous | se/s’ + konjugiertes Verb; vor Vokal oder stummem h werden me, te und se zu m’, t’ und s’.
Verwendung
- Für tägliche Handlungen wie sich waschen, aufstehen oder sich hinlegen.
- Für pronominale Verben, bei denen se zum Verb gehört, zum Beispiel s’appeler.
- In der Verneinung stehen ne und pas um Reflexivpronomen und Verb: Je ne me lève pas.
Beispiele
- Je me lave le matin. — Ich wasche mich morgens.
- Tu t’appelles comment ? — Wie heißt du?
- Nous nous levons à sept heures. — Wir stehen um sieben Uhr auf.
- Elle ne se couche pas tard. — Sie geht nicht spät ins Bett.
Typischer Fehler
❌ Je lave me.
✅ Je me lave.
Anders als das deutsche „mich“ steht das französische Reflexivpronomen vor dem konjugierten Verb.
Merke
Das Reflexivpronomen passt immer zum Subjekt. Vor einem Vokal wird zum Beispiel se zu s’.