Genus der Nomen
Grammatik-Podcast
Kurz erklärt
Italienische Nomen sind entweder männlich (maschile) oder weiblich (femminile). Ein sächliches Genus gibt es nicht. Das grammatische Geschlecht stimmt nicht immer mit dem deutschen überein und sollte deshalb zusammen mit jedem neuen Nomen gelernt werden.
Bildung
Nomen auf -o sind meist männlich, Nomen auf -a meist weiblich. Bei Nomen auf -e lässt sich das Genus oft nicht an der Endung erkennen.
Verwendung
- Das Genus bestimmt, welche Formen begleitende Wörter wie Artikel und Adjektive haben.
- Bei Personen entspricht das Genus häufig dem natürlichen Geschlecht, zum Beispiel amico und amica.
- Endungen sind eine gute Orientierung, aber keine sichere Regel: la mano ist weiblich und il problema männlich.
- Lerne besonders Nomen auf -e immer mit ihrem Genus, zum Beispiel il pane und la notte.
Beispiele
- Questa casa è nuova. — Dieses Haus ist neu.
- Il problema è serio. — Das Problem ist ernst.
- La mano è fredda. — Die Hand ist kalt.
Typischer Fehler
❌ la sole
✅ il sole
Das deutsche Genus darf nicht übertragen werden: Die Sonne ist auf Italienisch männlich.
Merke
Lerne ein neues Nomen immer zusammen mit seinem Genus. Die Endung hilft oft, kennt aber Ausnahmen.