Indirekte Objektpronomen
Grammatik-Podcast
Kurz erklärt
Indirekte Objektpronomen ersetzen eine Person, die im vollständigen Satz meist mit a angeschlossen wird: a me, a te, a Luca. Sie antworten also oft auf die Frage a chi? (wem?). Im Deutschen entspricht das häufig einem Dativobjekt. Das Pronomen steht normalerweise direkt vor dem konjugierten Verb.
Bildung
mi (mir), ti (dir), gli (ihm), le (ihr), Le (Ihnen), ci (uns), vi (euch), gli (ihnen) + konjugiertes Verb
Verwendung
- Mit Verben wie dare, dire, scrivere, telefonare oder raccontare ersetzt das Pronomen den Empfänger.
- Gli bezeichnet im Singular eine männliche Person, le eine weibliche Person; gli kann im Plural Personen beider Geschlechter bezeichnen.
- Das Höflichkeitspronomen Le wird in der Schriftsprache oft großgeschrieben.
Beispiele
- Ti telefono stasera. — Ich rufe dich heute Abend an.
- Le scrivo un messaggio. — Ich schreibe ihr eine Nachricht.
- Gli regaliamo un libro. — Wir schenken ihm ein Buch.
- Ci raccontate tutto? — Erzählt ihr uns alles?
Typischer Fehler
❌ Lo telefono stasera.
✅ Gli telefono stasera.
Anders als deutsches jemanden anrufen verlangt telefonare die Ergänzung a qualcuno; deshalb steht das indirekte Pronomen gli.
Merke
Frage nach a chi? Dann brauchst du meist ein indirektes Objektpronomen.